Vertrauen

Vertrauen/Intimität

Intimität ist das, was du suchst.  Du suchst es in den Dingen der Welt. Du erhoffst mit deinen elektronischen Spielzeugen und dem Internet (Facebook, Twitter & Co) diese intimen Momente zu erhaschen. Der Konsum allein soll dir diese Intimität mit dir selbst ermöglichen. Dabei verwechselst du dich permanent mit den äußeren Dingen und Erscheinungen in deinem Leben. Du führst dir Dinge oder auch Menschen von außen zu, konsumierst sie, statt sie in dir zu erfahren. Um die Welt zu kennen, muss du deine Heimat nie verlassen.

 

Intimität ergibt sich aus dem vollständigen Erfahren der ersten drei Schritte: Sicherheit führt zu Kontakt; aus Kontakt wird Berührung; sich berühren lassen, bedeutet intim zu sein.

 

Intimität ist nichts, was im Dunkeln hinter verschlossenen Türen mit deinem Partner oder deiner Partnerin geschieht. Es ist eine Art und Weise zu leben, jedem Moment erlauben dich berühren zu lassen. Ein(ig) zu sein, mit der Welt und den in ihr lebenden Menschen. Hier herrscht oft große Verwirrung und diese Intimität wird leicht mit Sexualität verwechselt,. Sexualität im Sinne des sexuellen Verkehrs miteinander. Wir können die sexuelle Kraft wieder als kreative Quelle in uns erkennen und ihr gestatten, uns voll und ganz zu erfassen, in jedem Moment unseren Seins und sie nicht ausschließlich auf den körperlichen Akt zu beschränken. Denn jegliche kreative Schöpfung in unserem Leben, egal ob wir ein Objekt designen, ein Musikstück komponieren oder einem Gefühl Ausdruck verleihen ist ein kreativer Akt der Schöpfung. Hier endet die Sehnsucht des werden Wollens und hier beginnt der kreative Tanz mit der Welt.